Einzelartikel

Misstrauen als Geschäftsmodell – Zum Tag der Armut

Wenn ein armer Mensch auf die öffentliche Sozialhilfe angewiesen ist und diese auch be- kommt, ist er einem besonderen Strafregime ausgesetzt. Unsere Sozialhilfe funktioniert nach dem Prinzip: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Es stammt…





Die direkte Demokratie wird krank

Unsere direkte Demokratie lebt. Sie ist hausgemacht und handgefertigt. Jede und jeder füllt den Stimm- oder Wahlzettel eigenhändig aus. Bringt ihn zur Urne oder schickt ihn per Post an die Gemeindekanzlei. Dort wird geprüft, ob…


Macht und Ohnmacht, Krankheit und Gebrechen

Ueli Mäder, emeritierter Soziologieprofessor der Universität Basel und Andreas Schwald, Publizist haben die Studie „Dem Alltag auf der Spur“ herausgegeben. Der Frage wird nachgegangen, wie sich gesellschaftliche Verhältnisse ökonomisieren. Herausgegriffen seien Beiträge über die Rentabilisierung…


Anreize in der Sozialhilfe als Vorwand für Abbau

Seit einigen Jahren erfährt die Sozialhilfe eine verstärkte politische Instrumentalisierung. Als Reaktion auf Sparforderungen knüpfen die Behörden Teile des Grundbedarfs an Bedingungen. So werden faktisch die SKOS-Richtlinien oft unterlaufen. Diese Massnahmen sollen als Anreiz wirken,…



Sozialhilfe: Willkür gegen Soforthilfe-Empfänger Felix

In einem Sozialhilfegespräch tadelt eine Sozialarbeiterin unbegründet ein Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen in der schweizerischen Eidgenossenschaft. Sie nötigt den Mann zudem, ein Formular für eine vorzeitige AHV-Rente mit 63 Jahren zu unterzeichnen. Es ist ein rechtswidriger…


Arbeitslosenversicherung: Mangel an Gehorsam

Kreativität und Versicherungsbürokratie: Das kann zusammen nicht gut gehen. Ein talentierter künstlerischer Mensch gerät in die Mühlen der Arbeitslosenversicherung. Lässt sich aber nicht zur Unterwerfung unter Inkompetenz und Willkür verführen. Erhobenen Hauptes steigt er aus…